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Archiv (aktuelle Berichte im "Einwurf")
Schalke – Hoffenheim (2:0)
Da die Partie erst um 18.30 angepfiffen wurde, machte man sich – für ein Auswärtsspiel eher ungewöhnlich – erst gegen Mittag auf den Weg in den Ruhrpott. Die Fahrt verlief im Großen und Ganzen ohne Probleme. Zwischenzeitlich standen wir zwar im Stau, da das schlechte Wetter den Verkehr ausbremste, aber der Bus kam noch rechtzeitig am Stadion an. Der Stimmung im Bus konnte der Schnee jedoch nichts anhaben. Alkohol, Warmsingen und die allgemeine Vorfreude prägten das Bild.
Im Block angekommen, wurden zuerst die Zaunfahnen vorne am Block befestigt. Schon da kam es zu ersten Meinungsverschiedenheiten mit den Ordnern. Der Support war angesichts der wenigen mitgereisten Supporter eher mager. Trotz des Spielverlaufes und unglücklichen Entscheidungen des Schiedsrichters versuchte man weiterhin die Mannschaft mit allen Mitteln zu unterstützen. Als einige aber nach dem 2:0 für Schalke ihren Unmut über die „Leistung“ des Schiedsrichters zum Ausdruck brachten, wurde der Block von mehreren Ordnern gestürmt und etwa die Hälfte der Supporter „hinausbegleitet“. Natürlich litt der Support gewaltig darunter. Die verblieben Supporter gaben jedoch weiterhin Vollgas. Auch nach dem Abpfiff zeigte man der Mannschaft, dass die Supporter hinter ihr stehen – auch in unangenehmen Zeiten.
Die Rückfahrt verlief – wie die Hinfahrt – eher ereignislos. Die Stimmung war trotz der Niederlage gut. Lediglich der Busfahrer sorgte durch sein trotziges Verhalten stellenweise für schlechte Laune, wurde allerdings dann doch „überzeugt“ sich zu fügen. Gegen halb 3 kamen wir dann wieder in Sinsheim an und sehen nun der Partie am kommenden Wochenende gegen Hannover 96 eher zuversichtlich entgegen.
TSG Hoffenheim – 1.Fc Nürnberg
Nach zwei Auswärtsspielen und einer Woche Länderspielpause hatten wir endlich wieder ein Heimspiel. Der 1.Fc Nürnberg kam an diesem Samstag in den Kraichgau.
Ein Teil der Gruppe traf sich schon gegen 10 Uhr am Bahnhof in Sinsheim, um gemeinsam zu frühstücken. In der Stadt trieben sich schon einige Schwarz-Rote Gestalten rum, die aber alle friedlich blieben.
Anschließend begab man sich dann wieder zum Bahnhof, dem allgemeinen Treffpunkt. Die Polizei stand mit circa 7 Kastenwägen am Bahnhof und folgte uns auf dem Weg zur Arena.
Vor dem Spiel einigte man sich mit CH auf 2 Spruchbänder bezüglich der Zaunfahnenproblematik. Auf den Spruchbändern, die von CH angefertigt wurden, konnte man „Ist die Werbung oben angebracht ham’ die Fans wohl keine Macht.“ und „Wir lassen uns das nicht länger gefallen - ändert sich nix dann wird es knallen“ lesen.
Die Zaunfahnen von unseren Fanclubs hängten wir außen an den Zaun. Als das jedoch wieder unterbunden werden sollte, hängten wir unsere Zaunfahnen von innen auf, sodass die Ordner nicht einschreiten konnten. Überraschenderweise wurde dies dann vorerst geduldet.
Der Support war nach den jüngsten Niederlagen erwartet schlecht. Nach dem wunderschönen Tor von Christian Eichner und dem schnellen 2-0 von Vedad Ibisevic tobte die Kurve und das Supporthoch des Tages war erreicht.
Zum Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten wir unser 3-Zeiliges Spruchband mit der Aufschrift „Der Hass in unseren Herzen steigt, wenn ihr nur noch Werbung zeigt. Macht die Banden endlich frei.“ Der Support blieb in der zweiten Hälfte weitgehend konstant.
Die Schwarz-Roten Gäste waren mit geschätzten 4000 mitgereisten Fans anfangs sehr laut zu hören. Zu Einlauf der Teams zeigten sie ein kleines Intro mit kleinen Fähnchen und Wurfrollen. Optisch war der Nürnberger Support sehr stark - viele Doppelhalter und Schwenkfahnen.
Nach dem Schlusspfiff trat man den Weg zurück zum Bahnhof an und man ließ den Spieltag in Ruhe ausklingen.
SC- Freiburg - TSG Hoffenheim 0:1
SC Freiburg gegen unsere TSG aus Hoffenheim hieß es am 01. November das 1. Mal in der ersten Bundesliga.
Wenn man so will ein badisches Derby.
Welches aber dem Wort „Derby“ nicht gerecht wird, daher verzicht ich auf die Betitelung.
Für eine Auswärtsfahrt klingelte der Wecker verhältnismäßig spät, im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel im hohen Bremen.
Die BBB war mit 22 Jungs vertreten.
Wir fuhren im Bus mit CH und HJ, stellten so einen starken 70 Mann Bus der fröhliches Fahren garantierte.
Die Fahrt startete pünktlich um 10 Uhr und verlief soweit friedlich und problemfrei.
Einzig der Bus verbreitete ab und an einen ungewöhnlichen Geruch, was die Fahrt aber nicht beeinträchtigte.
Kurz vor den Toren Freiburgs traf man sich auf einem Rastplatz noch mit anderen Fanclubs, schoss das ein oder andere Gruppenfoto und fuhr geschlossen in die Stadt.
Angekommen am Dreisamstadion wurden wir gleich am Gästeeingang heraus gelassen, so konnte nichts was erwähnenswert wäre geschehen.
Trotz der zur zeitigen Auswärtsschwäche war unser Gästeblock voll.
Für einige Vereine selbstverständlich, doch für uns sonntags schon mal ein positives Erlebnis.
An der Kontrolle angekommen wurde unser Material provozierend oft geprüft, drei mal um es genau zu schreiben, und wir bekamen die gästefeindliche Politik des SCF nun selbst zu spüren.
Die (Zaun)Fahnen mussten wir auf die Laufbahn vor der Sitztribüne in den Dreck legen.
Ein Megaphon war nicht gestattet, aber die Stimme unseres Capos hielt wacker durch.
Das Gitter durfte mit nichts verschönert werden und unser Block wurde völlig übertrieben und unnötigerweiße mit Grünen belagert. Die Hoffenheimer sind auch bekannt für ihre Aggression. Man könnte sagen die JVA in Freiburg hat weniger Auflagen.
Nichts desto trotz hatten wir für dieses Spiel eine kleine, aber feine Cheographie geplant.
Die wir nach einiger Zeit des Redens und Wartens auch in den Gästebereich bekamen.
Links und Rechts bekamen die Fans blaue bzw. weiße Luftballons und die Mitte bekam blaue und weiße Fähnchen.
Die Choreo gelang zum Einlauf recht gut - so wie wir uns das vorgestellt hatten.
Supporttechnisch war schon vor dem Spiel der Gästeblock laut am Singen.
Die Stimmung wurde auch während dem Spiel hoch gehalten un so war man das ein oder andere Mal laut vernehmbar.
Kurz gesagt: Man konnte mit dem heutigen Support zufrieden sein.
Durch das schöne Tor von Maicosuel fuhren wir den 6ten Sieg in einem spannenden Spiel heim und befinden uns auf den Anflug zum Europapokal. Aber das ist noch Zukunftsmusik.
Fazit: Guter Support, schöne Auswärtsfahrt, ein schönes Spiel und ein hässlicher Gästebereich.
Werder Bremen vs. TSG Hoffenheim am 17.10.2009
Dieses Mal ging es zum Auswärtsspiel in Deutschlands Norden in die Stadt an der Weser. Man fuhr um 6 Uhr morgens mit den PKWs los, um rechtzeitig in der 600km entfernten Hansestadt anzukommen. Die Fahrt verlief dann auch relativ ereignislos, sodass man trotz einiger Staus pünktlich in Bremen war. Dort dann noch einen Parkplatz gesucht, was aufgrund der miserablen Verkehrssituation nicht leicht war.
Im Stadion angekommen wurden die Letzten mit Eintrittskarten versorgt und dann ab in den Gästeblock, der zur Zeit umgebaut wird, und Zaunfahne aufgehängt. Zum Einlauf der Mannschaften wurde in der Bremer Ostkurve eine Choreo durchgeführt, die allerdings nichts Besonderes war: eine Blockfahne im Balkenschaldesign und nachdem diese wieder heruntergelassen wurde kam ein Werder- Logo zum Vorschein. Unser Support war leider enttäuschend, denn von den Anwesenden beteiligte sich wieder einmal nur ein kleiner Teil. Auf Bremer Seite das ganze Spiel über reichlicher Fahneneinsatz, ansonsten kam aber nicht viel bei uns an.
Das Spiel ähnelte den Vorstellungen, die unser Team zuvor bereits auswärts öfter gezeigt hatte: kein Kampf, vor dem Tor viel zu kompliziert gespielt und damit verdient 2:0 verloren, nachdem man zu allem Übel beim Stand von 0:0 noch einen Elfer verschossen hatte.
Nach dem Spiel ging es dann wieder zurück zu den Autos und dann ab auf die Autobahn in Richtung Heimat, wo man dann nach einer ebenfalls ereignislosen Rückfahrt spät in der Nacht ankam. Alles in allem eine ruhige Auswärtsfahrt ohne besondere Vorkommnisse.
FSV Mainz 05 - TSG Hoffenheim
Einige Wochen vor dem Spiel in Mainz beschlossen wir wie vor 2 Jahren mit dem Zug anzureißen.
Mit den Freunden von Torpedos Taubertal, Fanatics Heidelberg und einigen anderen Bekannten traten wir kurz nach 10 Uhr die Reise von Bad Rappenau in die Pfalz an.
In Heidelberg stiegen die letzten Mitglieder der BBB dazu.
Nach 15 Minütiger Fahrt nach Mannheim stiegen wir in die Regionalbahn nach Mainz um.
Jetzt konnte endlich gefeiert werden.
Man ging in den Vorderen Teil des Zuges, der auch die 1. Klasse beinhaltete.
Nach einer halbe Stunde Fahrt kamen 2 Ziviis zu uns und es gab ein wenig Stress des Weiteren wurden Personalien aufgenommen.
Kurz nach eins fuhr der Zug in Mainz ein und uns erwarteten circa 30 Polizisten am Bahnsteig.
Für die 80 Personen, welche mit dem Zug fuhren war es eine ziemlich große Menge von Polizisten.
Endlich waren die „Grünen“ mal hilfreich und zeigten uns den Weg zum Bruchwegstadion.
Der Weg zum Stadion verlief ziemlich ruhig, denn es waren keine Mainzer zu sehen.
Man hätte denken können, wir spielen in Sinsheim, denn man sah nur Hoffenheimer auf den Straßen.
An den Eingangskontrollen gab es die nächsten Repressionen.
Unser Sektion U18 Banner durfte wegen der 18(A_H) nicht ins Stadion genommen werden.
Wir fühlten uns richtig verarscht, doch unserer Stimmung tat das keinen Abbruch.
Im Auswärtssektor wurde unsere Zaunfahne vor das Podest gehängt und wir positionierten uns links davon.
Der ausverkaufte Auswärtsbereich war rappel voll und man brauchte gefühlte 20 Minuten um zu den Getränkeständen zu kommen.
Anfangs war die Unterstützung unserer Mannschaft recht ordentlich, doch bei einem 2-0 Rückstand nach 10 Minuten, war es klar, dass unserer Erfolgverwöhnter Haufen aufhörte zu supporten.
Als Ibertsberger in den letzten Minuten des Spiels auf 2-1 verkürzte stieg die Stimmung auf den Höchstpunkt und 100% des Blockes machte mit.
Leider gelang uns trotz großem Druck auf die Mainzer Hintermannschaft der erhoffte Ausgleich nicht mehr.
Leicht enttäuscht traten wir wieder den Marsch zum Bahnhof an.
Die Rückfahrt verlief ziemlich lustig in einem sehr bequemen Zug um zu feiern.
In Ludwigshafen mussten wir umsteigen und wir fuhren über Heidelberg in die Heimat.
Trotz Niederlage eine sehr gelungene Auswärtsfahrt!
TSG Hoffenheim - Hertha BSC Berlin 5:1Sonntag, der 27.9., ein ganz normaler Sonntag?
Nein! Nicht nur die Bundestagswahl findet statt, sondern auch unsere TSG spielt! Also opfert man den Sonntag und gibt sich ganz dem Fussball hin.
Wie immer traf sich die Gruppe am Hauptbahnhof in Sinsheim und traf sofort auf eine übertriebene Polizeimasse. Als auch die letzten Mitglieder der BBB ankamen, lief man gemeinsam im Mob zum Stadion. Dabei ging es relativ ruhig zu. An der Süd angekommen, trennte sich die Gruppe kurzzeitig und ein Teil wurde am Eingang der Süd von eine Gruppe Karlsruher und Berliner Ultras überrascht. Nach einer kurzen Auseinandersetzung und der erfolgreichen Verteidigung unseres Materials, begab man sich in den Block und bereitete sich auf das Spiel vor.
Das heutige Spiel war vor allem thematisiert auf das Zaunfahnenproblem (siehe 2. SKG). Als man die Aktion durchführte, gab es Auseinandersetzungen mit den Ordnern, die nicht zulassen wollten, dass die "schöne" SAP Werbung von der Zaunfahne der BBB überdeckt wird. Nach langem hin und her und drohendem Rauswurf entschied man sich, die Zaunfahne auf den gewohnten Platz zu hängen, allerdings auf den Kopf gestellt, um seinen Unmut deutlich zu machen.
Fürs erste abhaken und das Spiel beginnt. Und wie es beginnt! Unser Vedo hat nach 44 Sekunden endlich sein erstes Tor erzielt. Na klar war die Stimmung dann mal wieder am Überkochen! Vor allem nachdem Vedo auch noch 4 Minuten später zum 2:0 einnickte, entwickelte es sich sehr früh zum besten Spiel der bisherigen Bundesliga-Saison. Es entstand eine regelrechte Blockparty, da auch die oberen Teile des Blocks motiviert waren und kräftig mitsangen. Endlich war die Südkurve auch eine Südkurve. Es war eine Einheit und alle machten mit. In der 65. Minute verabschiedeten sich dann die Hertha bzw. KSC Fans und der Gästeblock war leer. Danach kam das große Highlight: Der Wechselgesang mit dem ganzen Stadion. Selbst die Vip-Longe beteiligte sich. Die La Ola wurde angestimmt und über 25000 begeisterte Hoffenheim Fans ließen sie 6 Mal durchs Stadion laufen. Bis zum Schluss heizte man der Mannschaft richtig ein und sie bedankte sich mit einem 5:1 Kantersieg über die Hertha. Als wir uns dann auf den Heimweg machen wollten, wurde man allerdings nicht aus dem Block gelassen. Die Security hielt uns zurück, während die Polizei versuchte die frustrierten Herthaner und vor allem die KSC’ler unter Konrolle zubirngen. Also man dann endlich das Stadion verlassen durfte, war man auf alles gefasst und so zog man wieder zum Hauptbahnhof. Auf dem Weg traf man auf ca. 30-50 Herthaner bzw. KSC´ler, die mit Schmähgesängen versuchten eine Auseinandersetzung herbeizuführen, passiert ist allerdings NICHTS!!!
Borussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim 2:4
Diesmal ging die Fahrt an unsrer Rhein-Neckar-Arena los. Sehr erfreut über erlaubte Doppelhalter packten wir teile unseres Tifo Materials zusammen und gingen gut gelaunt auf die Reise nach Gladbach. Leider mussten wir feststellen, dass wir diesmal einen „scheiss“ Busfahrer erwischten. Wir machten nur 2 Pausen und waren so früh wie noch nie bei einem Auswärtsspiel. Es war halb 1 als wir in Gladbach einfuhren und gleich von deinem Freund und Helfer eingekesselt wurden. Mit den Grünen vor und hinter unsrem Bus wurden wir in den Gladbacher Auswärtskäfig geleitet. Als wir nach einer halben Stunden warten und nach ungewohnt leichten Kontrollen, endlich in den Block durften, gab es wie gewohnt Ärger wegen den Zaunfahnen.
Wir platzierten unser Auswärtsbanner über dem linken Eingang in den Block und stellten uns hinter unsre Zaunfahne. (Crescendo Hohenhole platzierte sich in den unteren Teil des Blockes). Geschätzte 2000 Hoffenheimer fuhren mit nach Gladbach und wir hofften auf ein klasse Spiel. Der Support von uns war erstaunend gut und bis zum 1-0 sehr konstant. Spätestens nach dem 2-0 für MGB verging den „Erfolgsfans“ die Lust am unterstützen.
Mit einem klasse Freistoßtor von Sejad Salihovic beendeten wir die ersten 45 Minuten mit 1-2. Vom Gladbacher Support kam nicht sehr viel rüber. Kaum hörte man Sprechchöre aus der Nordkurve. Block1900 zeigte einige Spruchbänder gegen uns und gegen Rasen Ball/ Red Bull Leipzig, die uns nicht wirklich interessierten.
Bis zur 60. verlief das Spiel dann ziemlich ausgeglichen, doch die letzte halbe Stunde sollte uns gehören. Unser Team übte großen Druck auf die Gladbacher defensive aus und keiner glaubte dass wir heute als Verlieren vom Platz gehen würden. Unsre Mannschaft spielte wie in der Hinrunde des letzten Jahres. Wenige Minuten vor Ende der Partie fing der Torregen an. Innerhalb 5 Minuten drehten wir das Spiel und gewannen 4-2!!! Bei uns überschwappten die Emotionen und der ganze Block feierte wie lange nicht mehr. Für 10 Minuten gehörte uns das Stadion ganz alleine und der Gladbacher Schock war zu merken.
Mit unsrer Leistung als Fans können wir sehr zufrieden sein. Von unserer Seite wurden 90 Minuten Fahnen geschwenkt und es waren Doppelhalter zu sehen. Nach dem Spiel waren wir ordentlich Platt.
Ohne Vorahnung gingen wir aus dem Block, als circa 200 Gladbacher Ultras versuchten unseren Sektor/Bereich zu stürmen. Man hörte Gesänge wie „Dietmar Hopp du Sohn einer H*re“, „Fussballhure TSG“ und weitere gewohnte Lieder. Die Gladbacher rüttelten am Zaun und dieser ging auch nach einigen Sekunden auf. Wir standen den Gladbacher 100 Metern entfernt, doch die Gladbacher kamen nicht in unseren Bereich rein. Klar dass die Grünen nach einer halben Ewigkeit zu den Gladbachern kamen und ihnen den Weg versperrten. Die Polizisten benutzen Pfefferspray und Schlagstöcke um die Gladbacher einzuschüchtern, einige Gladbacher wurden dabei verletzt, die Polizei schritt vollkommen unverhältnissmäßig ein.
Die Gladbacher pöbelten weiter an den Zäunen doch weiter ereignete sich nichts.
Die Heimfahrt ging die Party vom Block weiter und auf den Pausen der Fahrt rockten wir die Raststätten.
Alles im allem eine geile Auswärtsfahrt mit einem Spiel dass wir nie vergessen werden.TSG Hoffenheim – VfL Bochum 3:0
Die Länderspielpause kam uns mal wieder viel zu lange vor – und vor allem so unnötig. Zwar hatten einige das Derby Waldhof – K’lautern II besucht, doch konnte das unsern Verein nicht ersetzen. So war man richtig heiß auf das Spiel, zusätzlich hatte man Wochen vorher angefangen eine STOP CONROL Aktion zu planen. Man machte Werbung für das zu gehörige T-Shirt, stieß aber allgemein auf wenig Begeisterung, mehr zur Aktion könnt ihr im Kurven Flyer nachlesen.
Passend zur Aktion malte man ein Banner, bastelte einige Karton-Kameras und brachte ein Spruchband, auf dem „FUSSBALLFANS UNTER GENERALVERDACHT?!“ zu lesen war.
Doch zunächst traf man sich gemeinsam um kurz vor 1 am Hauptbahnhof. Nach und nach trudelten unsre Leute ein und nach ein paar Gesprächen und ein paar Bier ging es dann zum Stadion. Mit ca. 50 Mann aber ohne CH und ein paar Gesängen ging es in gemütlichem Tempo voran. Als man auf Höhe Media Markt wieder ein wenig sang flog der ersten Reihe eine Flasche vor die Füße. Die Situation war zunächst unklar bis aus einem auf der anderen Straßenseite im Verkehr steckenden Bus mehrere Leute mit ULTRAS BOCHUM Shirts rausschauten. Es flogen einige Flaschen bis sich die Situation dann beruhigte und wir unseren Weg fortsetzen konnten.
Ansonsten war der Weg zum Stadion bis auf wenige Kleinigkeiten wie pöpelnde Bochumer gewohnt ruhig.
Im Stadion waren wir mit knapp 25 Mann gut motiviert und so klappte unsre "Stop Control Aktion" recht gut. In der Kurve war die Stimmung nicht besonders, einzig wir ließen uns von dieser Tatsache und den "Fahnen WEG!" - Rufen nicht beirren und supporteten weiterhin. Die großen Schwenkfahnen im Block blieben eigentlich wirkungslos da sie nur nach dem Tor geschwenkt wurden.
Nach dem Boykott der oberen Hälfte der Kurve wegen den Fahnen machten wir trotzdem bis zum Schluss weiter auch wenn es sicherlich stimmungsdämpfend war.
Das Spiel selbst war endlich mal wieder richtig gut, der 3:0 Sieg war definitiv verdient. Beim Tor von Demba Ba gabs zwar einige weiterhin berechtigte Pfiffe doch mit dem Tor von Marvin Compper war das Spiel endgültig entschieden.
Nach dem Spiel ging es gemütlich zum Bahnhof, dort konnte man noch eine lustige Aktion der Bochumer Zivilbeamten beobachten die beim ausparken volle Kanne auf das Halteverbotschild rasselten.
Dann löste sich die Gruppe nach und nach auf und die einzelnen Mitglieder verabschiedeten sich nach Hause.
Hannover 96 - TSG Hoffenheim o:1
Nach dem Unentschieden zu Hause gegen Schalke stand ein Auswärtsspiel an – in Hannover. Bei gutem Wetter, allerdings noch kühlen Temperaturen traf man sich um 7 Uhr am Bahnhof in Sinsheim um gemeinsam mit den Hoffema Jungs /Mädels und Crescendo Hohenlohe die Fahrt in Angriff zu nehmen. Keiner der Fanclubs war besonders zahlreich vertreten doch wir waren diesmal mit einigen Leuten mehr als die Anderen vertreten. Nachdem das Gepäck verstaut war machte man sich auf den Weg und musste zunächst mal dem Busfahrer erklären wie er zurück auf die Autobahn kommt. Nachdem man endlich unterwegs war, war die Stimmung recht ausgelassen und durch die – für uns nicht ganz typische- Musikwahl wurde dann viel gelacht und gesungen. Die Fahrt war dann eigentlich viel zu schnell vorbei, trotz 4 oder 5 Pausen kam man mit gut Luft (man Vergleiche mit Hamburg, 45 Minuten zu spät) um ca. 14.45 Uhr am Stadion an. Da unser Busfahrer nicht wirklich wusste wohin, wurden wir gezwungenermaßen von der Polizei zum Stadion gelotst. Die Kontrollen fielen unter die Rubrik „gerade noch Menschenwürdig“ und wenige Minuten später platzierten wir schon unser Banner vorm Block. Enttäuschend wenig Fans waren mitgefahren, was leider auch daran liegen könnte das Hoffenheim nicht mehr so erfolgreich ist wie in der Vorsaison, so kamen in Sitz und Stehblock gut 250 Leute zusammen. Eine eigentlich geplante Aktion mit Luftballons mussten wir daher fallen lassen, zu verstreut standen die knapp 200 Steher im großen Gästeblock.
Da es klar war, dass akustisch heute wenig gehen würde wollten wir zumindest optisch nicht aufstecken, so war die komplette erste reihe in unserem Teilblock 90 Minuten lang mit Fahnenschwenken beschäftigt. Der Support war dann wirklich schlecht, kaum mal konnte ein Gesang länger als 1-2 Minuten gehalten werden und nur wenn die Heimkurve still war hallten unsre Gesänge durch das weite Rund. Das Stadion an sich ist ein tolles Gebäude, nur der immer wieder aufkommende starke Wind störte etwas beim Fahnenschwenken und unser Vorsänger war nicht so von der Dachkonstruktion begeistert da er ständig in die Sonne starrten musste. Das Spiel selbst ging in der Ersten Hälfte klar an Hannover die dominierten und viele klare Torchancen hatten. Sie nutzen keine, was Eduardo Ende der Ersten Hälfte bestrafte. Glänzend hielt Timo Hildebrand und erhielt sich so die Chance vielleicht doch wieder ins Nationalteam aufzurücken. Nach dem Spiel feierte man noch kurz mit der Mannschaft um danach die Zaunbeflaggung zu entfernen, hierbei war man besonders vorsichtig da man im Nebenblock einige Gestalten in schwarz entdeckt hatte und diese eigentlich 90 Minuten lang uns beobachtet hatten. Es ist wohl davon auszugehen das einige hier scharf auf unser Material waren.
Beim verlassen des Stadion passierte nichts mehr und so hingen wir im Bus unsre Zaunfahne ans Fenster und tuckerten gemütlich nach hause. Um ca. 0.30 kamen wir dann ins Sinsheim an.FC Oberneuland Bremen - TSG Hoffenheim 0:2
Die Auslosung zur ersten Runde im DFB Pokal ergab für uns den kleinen Stadtteil von Bremen, Oberneuland. Zunächst war sich keiner so recht sicher wo das den sein mag, doch schließlich entschlossen sich gut 20 Mitglieder unserer Gruppe die lange Fahrt gen Norden anzutreten. Zum ersten Mal organisierten wir die Busfahrt selbst, so konnten wir den Abfahrtsort wählen und entschieden uns für den Sitz unseres Fanclubs Bad Rappenau. Die Mitglieder aus Richtung Heidelberg sammelten wir dann an einer Autobahnraststätte in der Nähe von Sinsheim ein. Zusätzlich zu uns waren im Bus noch ein Paar Leute von anderen Fanclubs, z.B. den Torpedos und den Fanatics. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.
Da nun mal DFB Pokal angesagt war, hatten wir uns einige Wochen zuvor entschieden eine kleine Choreo zu organisieren. Wir malten einen knapp 8 Meter langen Banner mit der einfachen Aufschrift „TSG Hoffenheim“. Zusätzlich dazu bastelten wir gut 100 blaue und weiße Plastikfähnchen.
Doch anstatt die Choreo bei Spielbeginn durchführen zu können, landeten wir mit unserem nicht allzu hellen Busfahrer zunächst mal beim Weserstadion. Durch diesen Umweg kamen wir erst zum Spielbeginn in den Block und mussten feststellen das es für die Choreo schon zu spät war, man entschied die Choreo zur Zweiten Halbzeit zu zeigen.
Ca 15 Minuten nach Spielbeginn traf dann schließlich auch der Bus von Crescendo Hohenlohe ein und so konnte man nun gemeinsam loslegen. Der Support war anfangs viel versprechend flachte allerdings je länger das spiel wurde immer mehr ab. Da ein großer Teil der mitgereisten Fans während der fahrt doch etwas zu viel getrunken hatten, wurde bald mehr in Richtung nicht vorhandene Ultras Oberneuland gepöpelt, anstatt weiter die eigene Mannschaft zu unterstützen.
0:0 ging es dann in die Pause, kurz vor Wiederanpfiff hingen wir unser Banner auf und verteilten die Fahnen, mit Wiederbeginn des Spiel ergab die Choreo ein hübsches Bild, mochten wir uns mehr davon versprochen haben, so waren wir doch halbwegs zufrieden mit der arbeit.
In der zweiten hälfte fielen dann noch 2 Tore was dem Support aber insgesamt auch nicht viel half. Trotz allem gut gelaunt machten wir uns dann auf die Heimfahrt, die allerdings sehr ruhig verlief und auf der nichts mehr besonderes passierte.
TSG Hoffenheim – FC Bayern München 1:1 (08.08.2009)
Der Spielplan wollte es wohl so,.... die alte Saison endete daheim mit den Bayern und die neue Saison beginnt daheim mit den Bayern, wobei diese sich ja in der RNA heimisch fühlen müssten, da sie vor einer Woche hier im Pokal gegen Neckarelz angetreten sind.
Auch diesmal wurde mit etlichen Erfolgsfans gerechnet, da dass ja das Spiel gegen Bayern ist. (Wie wenn andere Spiele unwichtiger wären). Die Euphorie auf das erste Spiel der Saison und „das es endlich wieder losgeht“ konnte all das überwinden.
Die Gruppe traf sich kurz vor dem Einlass ins Stadion am Eingang der Südkurve und man begrüßte sich erst mal herzlich, da sich nicht alle Mitglieder während der Sommerpause gesehen hatten. Nach kurzen Gesprächen über die fußballerischen wie auch privaten Entwicklungen in der Sommerpause, begab man sich durch die Kontrollen und nahm den gewohnten Platz im S-Block ein.
Beim Einlaufen wurde in der Südkurve eine Zettelchoreo mit Blockfahne gezeigt, die durch den Dachverband Supporters Hoffenheim organisiert wurde. Für die 2te Choreo die bis jetzt in der RNA gezeigt wurde, gelang diese sehr gut.
Die Südkurve zieht immer besser mit und der Wechselgesang mit der Nordkurve wird immer besser. Weiterhin wurde ein neuer Gesang in die Kurve gebracht, der vom Pokalspiel in Oberneuland bekannt ist.
Weiterhin war es sehr schön zu sehen das einige Fanclubs bzw. Einzelpersonen sich mit Gruppenfahnen oder anderem Tifomaterial eingedeckt haben und dies auch in der Südkurve zeigen.
Die Fans des FC Bayern enttäuschten aufgrund des bei uns in der Südkurve kaum hörbaren Gesangens, doch ihr Tifomaterial besonders die grossen Schwenkfahnen waren sehr schön zu sehen.
Die frühe Führung durch Bayern und der spätere Ausgleich, führte in der ersten Halbzeit zu einer super Stimmung im Block. Nachdem man in der Halbzeit erkannt hatte, das es eigentlich 2 Tore für die TSG sein müssten und der Schiri anscheinen eine rot-weiße Vereinsbrille aufhatte, schlug die Stimmung in der zweiten Halbzeit in Hass gegenüber dem Schiri um, aber der Support der Mannschaft litt nicht darunter.
Doch man kann mit dem Spiel auf dem Platz wie auch auf den Rängen zufrieden sein, wir haben gezeigt das wir mehr auf dem Kasten haben, wie Anfang der letzten Saison, doch leider ist noch viel Luft nach oben.
FC Schalke 04 – TSG Hoffenheim
Letzter Spieltag! Letzte Auswärtsfahrt! Und dann noch mit dem Zug in den Ruhrpott. Schon seit Wochen freute man sich auf diese Fahrt.
Schon früh zeigte sich, dass es eine geile Auswärtsfahrt wird. Und als die letzten Mitglieder der Gruppe am Heidelberger Hauptbahnhof in den Sonderzug nach Schalke einstiegen, ging die Party richtig los.
In unserem Zugabteil herrschte eine richtig gute Stimmung und da wir uns vor der Fahrt gut mit Bier und ähnlichen Getränken eingedeckt hatten, stand der feuchtfröhlichen Fahrt nichts im Wege. Damit auch jeder sehen konnte wer hier unterwegs war, wurde die Zaunfahne ans Fenster gehängt und der ganze Zug wurde mit Aufklebern versehen.
Leider hatten wir immer wieder ewige Aufenthalte im Nirgendwo und wurden von der Bahn auch perfekt um die großen Hauptbahnhöfe herum gefahren, sodass wir praktisch kaum jemanden zu Gesicht bekamen.
Um 13.30 Uhr kamen wir in Gelsenkirchen an, wo uns sofort die Polizei in Empfang nahm und uns in die bereitstehenden Busse verfrachtete. Am Bahnhof mussten wir noch eine Weile in den „kochenden“ Bussen verharren, nutzten aber die Zeit um uns warm zu singen und zu –hüpfen.
Nach einer 15 Minuten Fahrt und nettem Support erreichten wir die Arena Auf Schalke. Die zuvor im Zug befürchteten Alkohol-Kontrollen, sowie die Grenze von 1,6 Promille wurden nicht so streng durchgesetzt wie erwartet. Nach einer kurzen Stärkung begaben wir uns sofort in den Käfig (Gästesteher) und präsentierten zum ersten Mal unsere Auswärtszaunfahne.
Bereits vor Spielbeginn herrschte eine gute Stimmung im Block und im ausverkauften Stadion. Nach dem Anpfiff legten wir dann einen wirklich guten Support hin. Durch das Doppelhalter- und Schwenkfahnenverbot auf Schalke konnten wir leider nicht viel Material präsentieren. Doch der akustische Support war diesmal mehr als gut für unsere Verhältnisse und wurde durch das sehr gute Spiel weiter gesteigert, sodass ein großer Teil des Blocks mitzog.
Zur Pause stand es 1-1 und man verfolgte die Meisterschaftsentscheidung auf der Anzeigetafel. Nach der Führung der Schalker flachte die Stimmung im Gästeblock ein wenig ab, was uns jedoch nicht davon abhielt unser Team zu feiern. Als unsere Mannschaft jedoch das Spiel gedreht hatte, tobte der ganze Block und auch der Sitzblock stimmte mit ein.
Nach dem Sieg wurde unsere Mannschaft lautstark gefeiert und anschließend begaben wir uns zu den Bierständen, immerhin spendierte der FC Schalke seinen Anhängern wie auch uns nach dem Spiel Freigetränke. Es ist davon auszugehen, dass dies ein Beschwichtigungs-versuch des Schalker Vorstands an die Anhänger der Knappen war.
Für die Unterhaltung zwischendurch sorgten 2 Anhänger des VFB Stuttgart, die lieber diese Partie anschauen wollten als ihren Verein in München zu unterstützen. Sie wurden vom Gästeblock aus immer wieder mit Bechern und Antigesängen bedacht.
Danach ging es per Bus wieder zurück zum Bahnhof Gelsenkirchen. Dort versorgten wir uns mit Essen und weitern Getränken für die lange Heimfahrt. Am Gleis selbst konnten dann noch ein paar seltsame Gestalten der Gelsenkirchener Fanszene beobachtet werden.
Um 19.00 Uhr traten wir die Rückfahrt an und feierten eifrig weiter. Der eine oder andere war zwar bereits etwas erschöpft aber dennoch herrschte - auch auf der Rückfahrt - eine ausgelassene Stimmung.
Um 24.00 Uhr kam der Zug in Heidelberg an und die Ersten verließen den Zug Richtung Heimat. Wenig später kamen auch die übrigen Mitglieder zuhause an.
Das Fazit vom Tag: Es war eine ausnahmslos geniale Fahrt, mit einem schönen Spiel, gutem Support und der erfreulichen Tatsache, dass Bayern es nicht geschafft hat Meister zu werden.
TSG Hoffenheim – FC Bayern München
Die Spielansetzung verrät schon, dass hier mit einem sehr hohen Anteil an Erfolgsfans bzw. Bayernsympathisanten zu rechnen war. Ganz so schlimm wie erwartet, kam es nicht, doch ein Blick durch das Stadion zeigte, dass doch mehr gegnerische Fans da waren, als es bei den vorherigen Spielen der Fall war.
Man hoffte in die Meisterschaftsentscheidung einzugreifen zu können und wollte den Bayern einen möglichst großen Stein in den Weg legen.
Vor dem Spiel wurde nochmals das Spruchband „Gegen Stadionverbote“ gezeigt, da erneut Fans von Stadionverboten bedroht sind.
Beim Einlauf der Mannschaften und auch während des Spiels zog die Südkurve extrem gut mit. Auch der Wechselgesang mit der Nordkurve gelingt immer besser.
Außerdem wurde ein Gesang der Hertha Anhängerschaft übernommen und schnell auf den Gegner und die Spielsituation angepasst: „Hey was geht ab, wir versauen euch die Meisterschaft,.......“. Der gute Spielverlauf sorgte für einen immer besseren Support bei der Anhängerschaft in der Süd.
Nach dem Abpfiff und einer sehr guten Leistung des Teams feierten wir mit unserer kompletten Mannschaft und danach auch mit - dem von der Haupttribüne herbeigerufenen - Dietmar Hopp das 2:2 und das letzte Heimspiel der ersten Bundesligasaison.
Die Fans des FC Bayern enttäuschten total, stimmlich waren sie kaum vertreten und auch vom Tifo Material bekam man nur sehr wenig zu sehen.
Nach dem Spiel kam es am Hauptbahnhof Sinsheim noch zur Einkesselung von Hoffenheim Fans durch die Polizei. Anscheinend kam es zuvor zu Rangeleien zwischen einzelnen Fans beider Seiten.
Stimmungstechnisch gehörte das Spiel zu einem der besten Heimspiele in der Rhein Neckar Arena. Vor allem, da den Bayern durch dieses Unentschieden der Meistertitel verwährt blieb.
TSG Hoffenheim – 1. FC Köln
Vor dem Spiel gegen den FC war das große Thema das für die letzten beiden Heimspiele geltende Alkoholverbot im gesamten Bahnhofsbereicht in Sinsheim. Aus diesem Grund musste auch die Kneipe, in der wir uns vor Heimspielen treffen, an diesem Tag geschlossen bleiben. Als wir am Bahnhof ankamen, waren wir alle gespannt, wie hart Polizei und Ordnungsdienst das Verbot durchsetzten würden. Zu unserer Erleichterung gab es keinerlei Probleme und man konnte auch das ein oder andere Bier trinken, ohne dass gleich Maßnahmen ergriffen wurden.
Vor allem wegen des erzwungenen Schließens unseres Treffpunkts war für diesen Tag ein Protestmarsch vom Bahnhof zum Stadion geplant. Da uns aber kurzfristig von der Polizei mitgeteilt wurde, dass wir nicht wie geplant über die Neulandstraße laufen durften, sondern am Schwimmbad vorbei in Richtung Stadion laufen mussten, war der Protestmarsch relativ sinnlos, da man in einer unbewohnten Gegend und auf einem Feldweg kaum jemanden auf die Situation aufmerksam machen konnte.
Im Stadion angekommen, spürte man sofort, dass bei den Spielen gegen Köln immer eine besondere Atmosphäre herrscht. Der Support war zu Beginn des Spiels vielversprechend, denn ein Großteil der Kurve beteiligte sich. Als dann aber nach einer halben Stunde immer noch kein Tor gefallen war, stellten viele den Support ein. Wieder einmal sorgte nur der untere Teil der Südkurve für Stimmung. Nach der Halbzeit ging es genauso schlecht weiter; erst mit dem Führungstor durch Salihovic wurde die Stimmung wieder besser und nach dem 2:0 durch Ba und der roten Karte für einen Kölner war der erste Sieg nach zwölf sieglosen Spielen absehbar. Besonders negativ fiel wieder auf, dass viele noch nicht verstanden haben, wozu ein Supporterbereich dient: andauernde Beschwerden über Sichtbehinderungen durch Fahnen und Doppelhalter sind leider immer noch alltäglich.
Nach dem Spiel ging es für uns dann wieder ohne weitere besondere Vorkommnisse Richtung Heimat. Erst am nächsten Tag erfuhr man, dass es auf der Neulandstraße zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei kam, nachdem dort Hoffenheimer und Kölner Anhänger aufeinander getroffen waren.
VfL Wolfsburg – TSG Hoffenheim
Um halb 6 ging es am Samstag endlich los zum Auswärtsspiel beim Tabellenführer VFL Wolfsburg.
Mit großer Hoffnung auf einen Sieg und ausreichend Alkohol ging die Fahrt los. Die Stimmung im Bus war von Anfang an richtig gut und man stimmte sich mit verschiedenen Gesängen auf das Spiel ein.
Als wir nach paar Unstimmigkeiten endlich unsren Busparkplatz gefunden hatten ging es dann in den Block. Das Spiel begann recht turbulent und beide Seiten hatten gute Chancen.
In der 2. Halbzeit wurde die Stimmung bei uns im Block immer besser, aber kurz darauf fiel das unglückliche 1: 0 für die Wölfe. Nach dem Elfmeter und der roten Karte für Beck glaubte der Großteil der Fans nicht mehr an den Sieg und stellte den Support ein. Die Supporter jedoch gaben weiterhin ihr Bestes und feuerten die Mannschaft bis zum Spielende an. Nach dem Spiel vertrieb man sich noch gemütlich die Zeit am Bus, bevor man sich auf den Heimweg machte und kurz vor 1 Uhr zuhause ankam.
TSG Hoffenheim – Hertha BSC Berlin
Mit hohen Erwartungen ging man in das Spiel gegen die Hertha. Man hoffte auf einen Heimsieg und da der Vorsänger verhindert war, stieg ein anderer Anpeitscher auf den Zaun. Vor dem Spiel wurden zwei Spruchbänder gezeigt. Das erste forderte "Wellington in die Startelf", ein zweites "Gegen Stadionverbote". Die ganze Kurve machte zu Beginn des Spiels sehr gut mit und trug die Mannschaft nach vorne, bis kurz vor der Halbzeit das 0:1 fiel. Die ersten Eventies hatten die "Schnauze voll" und somit war der Support sehr geschwächt. Nach der Halbzeit und der Aufmunterung mit Alkohol ging es den meisten in der Kurve wieder besser und man trieb die Mannschaft nach vorne. In Anlehnung an die vielen Roten Karten wurde dann noch ein Spruchband präsentiert, auf dem "11 Freunde sollt ihr sein - 90 Minuten lang" zu lesen war.
Als man allerdings sah, dass die Mannschaft nicht zu kämpfen versuchte, war die halbe Südkurve wieder mehr mit meckern über die eigene Mannschaft beschäftigt als mit dem anfeuern unserer TSG.
Als sich dann in der 75. Minute wieder die ersten TSG-Fans verabschiedeten, zeigte sich leider zum wiederholten Mal, dass der Support und die Standhaftigkeit der Fans im oberen Bereich der Kurve sehr erfolgsabhängig ist.
Dennoch ließ man sich als Supporter nicht beirren und unterstützte das Team weiterhin mit Leibeskräften bis zum Spielende und zeigte der Mannschaft so, dass sie auch in schlechten Zeiten auf Rückendeckung bauen kann.
Nach dem Spiel gab es keine größeren Vorfälle und man fuhr - mehr oder minder frustriert - nach Hause.
Karlsruher SC – TSG Hoffenheim am 18.04.2009
Trotz des miesen Wetters traf man sich wieder gut gelaunt am DHS, um zusammen mit CH07 im Bus zum nordbadischen Derby beim KSC zu fahren. Aufgrund der kurzen Strecke mussten die Alkoholvorräte dann eben in kürzerer Zeit vernichtet werden, was natürlich für eine gute Stimmung im Bus sorgte. Ansonsten verlief die Fahrt aber relativ ereignislos. Von der Polizei eskortiert, wurden wir dann direkt vor dem Gästeblock aus den Bussen gelassen, wo die Ordner sich wieder einmal von ihrer besten Seite zeigen konnten (beherzte Griffe in schmerzhafte Regionen oder mit der Polizei drohen, nur wegen ein paar Aufklebern…). Da man rechtzeitig losgefahren war, blieb genug Zeit um den Alkoholpegel noch weiter zu erhöhen und sich danach ein gemütliches Plätzchen auf den matschigen Stufen des Wildparks zu suchen.
Zu Beginn beschränkte sich der Support größtenteils auf Beleidigungen des badischen Nachbarn; erst mit dem Warmmachen der Mannschaften wurde begonnen, unser Team mehr zu unterstützen. Insgesamt war der Support für ein Derby allerdings enttäuschend: Es beteiligten sich wieder einmal nur die bekannten Gesichter und auch optisch war, bis auf wenige Fahnen, nichts geboten. Enttäuschend auch, dass der Gästeblock trotz der geringen Entfernung nach KA nicht ganz gefüllt werden konnte, denn viele unserer Eventis zogen das warme Wohnzimmer dem verregneten Wildpark vor - Scha(n)de!
Zum Spiel bleibt nicht viel zu sagen: Zweimal in Führung gegangen, zweimal folgte schnell wieder der Ausgleich; in der Schlussphase wieder einmal durch eine sinnlose Aktion und der darauffolgenden gelb-roten Karte dezimiert und in der Nachspielzeit noch das Glück, dass der KSC nur den Pfosten traf.
Nach dem Spiel gab es noch ein kleines Scharmützel mit einigen Karlsruhern, welches von der Polizei, übertriebenerweise mit Schlagstöcken beendet wurde. Von mehreren Mannschaftswägen der Polizei begleitet, wurden wir schließlich zur Autobahn gebracht und nach einer kurzen Fahrt kamen wir dann wieder in der Heimat an.
TSG Hoffenheim - VfL BochumAm 11.04. trafen sich die Rappenauer und Gundelsheimer in Bad Rappenau am Bahnhof um gemeinsam nach Sinsheim zu fahren. Am Stadion traf man dann auf die übrigen Fanclubmitglieder.
Vor dem Spiel herrschte eine sehr bedrückte Stimmung, es wurden kaum Gesänge angestimmt, selbst das Badnerlied wurde verhältnismäßig leise gesungen. An allen Flaggen war ein Trauerflor befestigt. Im Gedenken an unsern Freund Arnold Bender der am Freitag der vorigen Woche viel zu jung verstorben war. Für alle war es etwas besonderes die ersten 10 Minuten des Spiels zu schweigen, es wurde ein Transparent gezeigt auf dem "Im Gedenken an unseren Arni" zu lesen war und dazu noch ein Doppelhalter auf dem das Konterfei von Arnold zu sehen war. Die Stille des Gedenkens wurde nur durch den Support der Bochumer Fans gestört. Wir danken all denen die mit uns geschwiegen haben.
ARNOLD, WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN!!!
Nachdem die 10 Minuten verstrichen waren legten wir dafür umso lauter los, waren in der Gedenkzeit die Bochumer sehr, sehr laut gewesen, so übertönten wir sie nun.
Die nächsten Minuten war ein wirklich guter Support! Selten war die Stimmung bei uns so stark. Durch den Gegentreffer in der 42. Minute wurde unser Support ziemlich eingedämmt und bis zur Pause ging kaum noch was.
Nach der Pause ging es relativ gut los, immer wieder konnte die ganze Kurve zum mitmachen bewegt werden. Positiv zu sagen ist auch, dass der Wechselgesang mit der Nordtribüne wirklich hervorragend geklappt hat. Das wird immer besser!
Der Support ebbte dann nach den 2 weiteren Gegentoren mehr und mehr ab so das bald nur noch in den unteren Reihen Stimmung war.
Als schließlich 20 Minuten vor Schluss in der Kurve von oben die ersten Leute gingen, kam es dazu, dass die unten Stehenden einen richtigen Boykott gegen die Eventfans in den oberen Reihen starteten. Zunächst blieb es dabei die Gehenden auszupfeifen, als aber immer mehr das Stadion verließen, war das für uns genug. Wir packten unser gesamtes Material und alles wurde nach oben gehalten, sodass die Sicht versperrt war, auf dem Zaun bildete sich eine ganze Doppelhalterwand. Zusätzlich wurde gesungen „Wer jetzt geht, der geht für immer!“.
So kam es dann zu einer mehr oder weniger Trotzreaktion und in den letzten 10 Minuten war noch mal richtig Stimmung in der Kurve bei den verbliebenen Fans.
Der Kampf gegen die Eventmoral hat erst begonnen, aber wir hoffen dass sich hier im Blick auf die kommende Saison einiges ändern wird.
Hamburger SV- TSG Hoffenheim
Man traf sich früh morgens um 5.30 Uhr in Hoffenheim am Dietmar -Hopp- Stadion und fuhr dann mit einem trinkfreudigen, vollbesetzten Bus los in den fernen Norden zum HSV. Die Fahrt verlief neben ein paar Bier und dam ein oder anderen Liedchen sehr ruhig. Als wir kurz vor Hamburg waren, zeigte sich das fahrerische Können unseres Fahrers und man steckte bis kurz vor Anpfiff im Stau fest. Wir wurden dann durch Hamburg von den Jungs in Grün eskortiert und kamen dann zur zweiten Halbzeit am Volkspark an.
Im Stadion sah man zur Begrüßung ein Spruchband von den Hamburgern. Nun legten wir los unsere Jungs zum Ausgleich zu peitschen, doch leider beteiligten sich nur die üblichen Gesichter am Support. Nach der Ampelkarte für Jarolim in der 85. Spielminute wurde es noch einmal hektisch auf dem Platz und man merkte, dass unsere Jungs den Ausgleich wollten. Doch es sollte nicht sein. Nach 93 Spielminuten pfiff unser nicht ganz perfekter Schiedsrichter die Partie ab und Hamburg gewann mit 1:0.
Nach dem Spiel wurde es noch einmal vor dem Stadion hektisch, denn da beruhigte Team Green unnötigerweise einige Wortduelle auf überzogene Weise.
Die Rückfahrt verlief ohne weitere Vorkommnisse und man erreichte früh am Morgen die
geliebte Heimat.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass es traurig war wie voll der Block war aber wie beschämend wenige sich am Support beteiligten. Dennoch war es eine geniale Auswärtsfahrt zum Fußballdino der Bundesliga.
Borussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim
Nach der langen Winterpause ging es zum ersten Spiel 2009 nach Mönchengladbach.
Früh am morgen traf man sich am Diemtmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim.
Zusammen mit Crescendo Hohenlohe fuhren wir dann im Partybus nach Gladbach.
Nach etwa 4 Stunden Fahrt, wurden wir in einem großem Käfig am Stadion rausgelassen.
An der Einlasskontrolle gab es dann gleich Unstimmigkeiten mit dem Ordnungsdienst nachdem Hoffenheimern Fans eine Rauchbombe gezündet hatten.
Nachdem wir endlich in den Block gelassen worden waren, hängten wir als erstes unsere Zaunfahne auf.
Mit knapp 2000 Hoffenheimer feuerten wir unsere Mannschaft beim Aufwärmen lautstark an.
Durch Hüpfen und Singen war von der Kälte bald nichts mehr zu spüren.
Die 1. Hälfte war ziemlich schnell vorbei und Gladbach ging durch einen Weitschuss in Führung.
In der 2. Halbzeit wurde uns ein umstrittener Elfmeter nicht gegeben.
Durch die Fehlentscheidung wurde unser Support viel lauter und hitziger, was sich auch auf das Team auswirkte.
Die Mannschaft begann zu fighten und schließlich, wenige Minuten vor Schluss, kam endlich das erlösende 1-1 durch den jungen, talentierten Wellington.
Fast hätte es noch zum Sieg gereicht, doch wir gingen mit einem erkämpften Punkt zurück in den schönen Kraichgau.
Die Heimfahrt verlief dann ruhig und schließlich kam man spät nachts zu Hause an.
TSG Hoffenheim – Werder Bremen
Mit großen Hoffnungen auf eine erneut torreiche Begegnung, wie im Hinspiel fuhren wir mit den Zug zum Bahnhof (Museum/Arena) in Sinsheim. Zu Fuß ging es dann zur Rhein-Neckar-Arena. Im Stadion wurde erstmal die Zaunfahne aufgehängt und wir sortierten uns auf unserem Stammplatz in den ersten 5 Reihen ein. Deutlich schnell füllte sich die Südkurve mit Fans. Die Stadionshow lief wie immer ab und gemeinsam wurde kurz vor Spielbeginn das Badnerlied angestimmt. Der gut gefüllte Bremer Block macht ganz schön Stimmung.
Das Spiel fing wie erwartet mit schnellem Tempo an und wir hatten in der 1. Halbzeit viele Chancen. Die 2. Hälfte lief ungefair wie die 1.... Besonderes Ereignis : 3 Pfostentreffer für den Ex-Bremer Sanogo. Das Spiel endete 0-0 ziemlich glücklich für den SV Werder.
Die Stimmung was für unsere Verhältnisse wieder gut. Es gab sehr laute Phasen aber auch ein wenige „Schweigeminuten“. Es war wieder ein klarer Anstieg beim Support zu verzeichnen.
Nachdem wir unsere Mannschaft noch lautstark verabschiedet hatten, packten wir unsre Fahnen ein, die das ganze Spiel durchgeschwenkt worden waren. Die Doppelhalter und unsere Zaunfahne wurden zusammen getragen und eingepackt.
Danach machten sich die Mitglieder der BBB auf den Heimweg, Sektion Rappenau und Gundelsheim mit dem Zug andere mit Bus oder Auto.
Auch wenns nur einen Punkt gab, war es für uns ein geiler Tag im Stadion.
Jbl
Auswärtsfahrt 1.FC Köln
Saison: 08/09
Fahrt:
Gegen 9:00 Uhr traf man sich frierend auf dem Parkplatz vor dem DHS um gemeinsam mit CH07, dem Zwingerclub, Brigade TSG Baden und der Legion die Fahrt nach Köln anzutreten. Wobei CH mit inem eigenem 9er Bus fuhr .Auf dem Weg nach Köln sorgte dann der frisch gefallene Schnee während den Raucherpausen für gute Stimmung unter den Supportern. Auch traf man einen Bus voller FC Fans die aber, nachdem sie sich ihre Burger geholt hatten, schnell wieder verschwanden.
Vor dem Spiel:
Nach der Ankunft machte man sich gemeinsam auf den Weg in das Rhein Energy Stadion. Mit ein paar Gesängen machte man dabei auf sich aufmerksam. Vor dem Stadion wurde man dann von der Polizei in den
Gästeblock begleitet. Dort angekommen gab es dann eine kleine Meinungsverschiedenheit mit den Kraichgau Brasilianern, über ihren Standort ganz vorne der normalerweise den Supportern vorbehalten war. Da man aber keine große Lust hatte auf eine Auseinandersetzung zwischen Hoffenheimer Fans ließ man sie da stehen und sollte dann später über das ganze Spiel bestätigt bekommen, was man von den Support Qualitäten und vom Willen der KB hielt.
Spiel:
Nachdem die Hymne des FC Köln verklungen war, wurde dann auch der Gästeblock lebendig. Auch durch die wieder versuchten Beleidigungen gegen unseren Verein und Herrn Hopp durch verschiedene Transparente. Die ersten Gesänge dann, die vom Vorsänger angestimmt wurden, fanden viele Mitsänger und zeigten, dass man nicht da war um Fußball zu sehen sondern um der TSG zum Sieg zu verhelfen. Nach dem unser Team aber nach 10 Minuten noch nicht führte, verloren die ersten Erfolgsfans die Lust und man musste sich die Gesänge der Wilden Horde und Co anhören. Nach den Treffern von Ibisevic und Ba und somit der 2:0 Führung von Hoffe kam wieder richtig Leben in den Block, wobei man sogar sagen kann, dass man für ein paar Minuten der Herr im Hause war, da von der Südkurve nichts zu hören war und man den Eindruck hatte, der Vorsänger der WH mache eine One Man Show. Beim Anschlusstreffer von Köln in der 78 min. war fast der gesamte Gästebereich in einem Schockzustand, wovon sich eine kleine Gruppe aber nicht anstecken ließ und weiter ihren Verein gegen den Schnee und dem wieder lebendig gewordenen RE-S Antrieb. Ibisevic´s Treffer zum 3:1 aus Hoffenheimer Sicht sorgte dann noch einmal für einen Aufschwung bei den Supportern der prompt für eine Runde Pogo genutzt wurde.
Nach dem Spiel/Heimfahrt:
Als man dann den Gästeblock verließ hörte man schon den Mob des FC Köln die alt bekannten beleidigenden Gesänge über die TSG und ihre Traditionslosigkeit singen wovon man sich anfangs nicht beeindrucken ließ. Man startete nochmals eine kleine Runde Pogo um den verdienten Sieg von Hoffe zu feiern und ließ die Erfolgsfans erst mal das Stadion verlassen. Nachdem die meisten Fans den Gästeblock nun verlassen hatten machte man sich dann auch langsam gemeinsam mit CH auf den Weg aus dem Stadion, wobei man an den Kölnern vorbei musste, die aber schon von den Grünen zurück gehalten wurden und man zog ohne große Vorkommnisse an ihnen vorbei. Auf dem Weg zum Bus sah man dann noch die Neckartaler dem Dieb ihrer Zaunfahne hinterher rennen. Die Heimfahrer waren alle - bis auf unseren Capo, der sich einiger Behauptungen über uns ergehen lassen musste - gut gelaunt.Autor: M.I.B.
24.11.08
TSG - Bielefeld
(26.000 Zuschauer darunter ca. 800 Gäste)Die Fahrt verlief neben ein paar Bier sehr ruhig und humorvoll. Nach ein paar Gesängen und Hüpfaktionen erreichten wir zum vorletzten mal den Rangierbahnhof in Mannheim. Auf dem Bahnsteig wurde auch gleich eine blaue Rauchbombe gezündet.
Nachdem wir dann ein etwas längeres Gespräch mit dem „Team Green“ hatten, konnten wir unsere Fahrt in Richtung Carl-Benz-Stadion fortsetzen. Nach einer weiteren rinkfreudigen Fahrt mit der S-Bahn erreichten wir endlich das Stadion. Als wir unseren Platzt im Block eingenommen hatten und unser Zaunfahne hing, kamen auch schon die zwei Mannschaften auf den Rasen um sich Warm zu laufen. Zudem füllte sich nun auch der Gästeblock. Nachdem die Mannschaftsaufstellung und das Badnerlied vorbei waren, konnten wir nun voll loslegen. Wir zeigten dann noch unser Spruchband "Kein kick vor zwei" und stiegen dann voll mit ein. Die Stimmung war gut und voller Elan nach dem auch unsere Mannschaft mit eins zu null in Führung ging, machte auch unser Nachbarblock ein bisschen mehr mit. In der zweiten Halbzeit zeigten die Bielefelder noch zwei Spruchbänder die aber nicht wirklich ernst genommen wurden. Nachdem Copado mit dem 3: 0 den Endstand erzielte, ließen wir es uns nicht nehmen mit ihm, in Form einer Humba zu feiern. Nachdem wir unser Material zusammen geräumt haben, verließen wir das Stadion in Richtung Heimat.
Als Fazit ist zu sagen, dass heute unser bester Support war, zudem machten heute sogar unsere Blöcke M, N und O immer besser mit!
