Sieg gegen Gladbach mit ruhigem Ende

Heimspiel samstags am langen Osterwochenende, was die Gefahr verringerte über die freien Tage fest mit der Couch zu verwachsen. Also früh raus und in gespannter Erwartungshaltung ab nach Sinsheim, da die Gladbacher Szene zum Autokorso nach Sinsheim aufgerufen hatte.

In Sinsheim

In Sinsheim angekommen war nur die übliche Polizeipräsenz zu erspähen, jedoch noch keine Gladbacher. Dies sollte sich vor dem Spiel auch nicht mehr ändern und so ging es in aller Ruhe zum Stadion. Nach den Vorkommnissen um den Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB vor dem Champions League-Spiel wurden die Einlasskontrollen deutlich verschärft, was zu längeren Wartezeiten vor dem Block führte. Über die Sinnhaftigkeit dieses Aktionismus kann sich dabei jeder seine eigene Meinung bilden.

Das Spiel

Bei der Mannschaftsaufstellung zeigte sich wieder einmal, warum der Trainer auf der Bank sitzt und ich mit einem Bier in der Hand im Block stehe: Beim Namen Szalai schlug ich die Hände überm Kopf zusammen. Nur wenige Minuten später zeigte sich schon, wie falsch ich mit meiner Einschätzung lag. Das Spiel an sich war dann ein „Rückfall“ in alte Zeiten mit einem wilden Hin und Her, bei dem man sich bis kurz vor Schluss nicht sicher sein konnte, dass man das Spiel trotz Führung gewinnt. Am Ende hatte es dann doch gereicht die Festung weiter zu verteidigen. In meinem Alter verkraftet man solche Spiele allerdings nicht mehr jede Woche.

Der Support der Gladbacher war wie immer richtig gut; meiner Meinung nach einer der besten Auftritte im Gästeblock diese Saison. Unser Support war dagegen mal wieder extrem schwankend: phasenweise durch den Spielverlauf und die Europa-Euphorie lautstark und mit guter Mitmachquote, dann aber auch wieder völlig gegenteilig, selbst in unseren Reihen.

Ruhiges Ende

Nach dem Spiel ging es geschlossen zurück in Richtung unserer Räumlichkeiten. Nachdem es beim letzten Gastspiel der Gladbacher bei uns zu einem Aufeinandertreffen mit den abreisenden Gladbachern kam, bei dem Imbiss-Fensterscheiben auf Bruchfestigkeit und Fahrräder auf ihre ballistischen Flugeigenschaften getestet wurden, war man doch gespannt, was an diesem Tag passieren würde. Da die Polizei aber offenbar dazu gelernt hatte, wurden die Gladbacher direkt auf die Autobahn eskortiert, sodass es in der Stadt ruhig blieb.

Also ließ man den Abend gemütlich bei ein paar Bier ausklingen, bevor es zurück nach Hause ging… natürlich auf die Couch.

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